Hausordnung / Bedienungsanleitung

 

Liebe Gäste,

willkommen in der Schnitterkaserne des Gutes Julianenhof!

Julianenhofein winzig kleines Dorf 50 km östlich von Berlin: Nah genug, um nicht mehr als eine Stunde Anfahrt zu haben. Weit genug weg, um intakte Natur, echte Stille und dunkle Nächte zu erleben mit einem atemberaubenden Sternenhimmel.

            Julianenhof ist ein Sackgassen-Dorf. Das heißt, es gibt fast keinen Verkehr auf der gepflasterten Dorfstraße – abgesehen von den 60 Einwohnern und zwei Bauern, die auf ihre Felder fahren.

            Das Haus wurde 1922 von den Gutsbesitzern zur Unterbringung von Wanderarbeitern gebaut, die im Sommer das Korn mit der Sense schnitten. Daher der Name Schnitterkaserne. Heute liegt es mit einem Morgen Land drumherum im Naturschutzgebiet Märkische Schweiz/Unteres Stöbbertal.

 

Was kann man hier machen?

- Direkt loswandern - ohne Anfahrt – in alle Richtungen!

Besonders empfehlenswert ist der Wanderweg am unteren Ausgang des Grundstücks, der parallel zur „Hölle“, einer tief eingeschnittenen Schlucht, ins Kerngebiet des Naturschutzgebiets führt. Ganz nach Lust und Laune können Sie den Weg zu einem kontemplativen Spaziergang gestalten oder zu einer eintägigen Wanderung – oder gleich ein paar Wochen unterwegs sein! Denn nach 1,5 km kreuzt der Weg den europäischen Fernwanderweg E11 von Holland nach Polen.

- Baden im nahegelegenen Großen Tornowsee (2km Wanderweg), angeln, Fahrradtouren machen (Fahrradausleihe möglich)

- Buckow besuchen, die malerische Kleinstadt (3,5km Wanderweg), dort das Brecht-Haus besichtigen

- Ins Buckower "Strandbad Schermützelsee" springen, ein Naturbad im türkisfarbenen Schermützelsee

- Lust auf eine abendliche Fledermaus-Zählung mit dem "Bat-Detector"? Da müssen Sie nur wenige Schritte gehen, denn Julianenhof selbst verfügt mit dem Internationalen Fledermausmuseum über einen touristischen Hotspot. Auf ca. 10000m² des ehemaligen Gutshofes erfährt man alles Mögliche über Fledermäuse – und bewegt sich dabei durch ein kleines Freilichtmuseum (wunderbar restauriertes Feldstein-Stallgebäude, historischer Eiskeller ...)

- den Feldern entlang ins Nachbardorf Pritzhagen wandern und einkehren in den Gasthof „Pritzhagener Heide“ (Empfehlung: Wildbraten oder Wildgulasch mit Rotkohl und Klößen

- Kutschfahrt mit dem Nachbarn

- im Winter den Wiesenberg runter rodeln, eine für unsere Breiten sensationelle Abfahrt

- Straußenfarm im Nachbarort Reichenberg besichtigen

 

Einkaufen

In Julianenhof selbst kann man Eier kaufen

Mittwoch Mittag zwischen 13 und 14 Uhr kommen mobile Verkaufsstände nach Julianenhof und halten genau vor der Schnitterkaserne. Momentan gibt es einen

-       Bäcker

-       Gemüsehändler

-       Fleischer

Einen kleinen Edeka-Markt, Bioladen, Apotheke, Bäcker, Antiquariat und Drogerie finden Sie in Buckow. Frische Brötchen am Sonntagmorgen (8-10 Uhr) im Buckower Edeka-Laden.

Größere Lebensmittel-Märkte: In Neuhardenberg (Rewe), in Strausberg (Kaufland).

Gartenkräuter (Salbei, Pfefferminze, Dill, Thymian, Maggikraut, Zitronenmelisse, Basilikum, Rosmarin) finden Sie hinterm „Waschhaus“ (das ist das kleine Nebengebäude).

Je nach Saison kann man bei „Öko-Jule“ am Ende der Dorfstraße Erdbeeren, Brombeeren (Marmelade) und Kartoffeln kaufen.

 

Die nächste Tankstelle

In östlicher Richtung Neuhardenberg (15km), in westlicher Strausberg (20km) und nach Süden in Müncheberg (18km)

 

Grillen und Feuermachen

In der Feuerstelle hinterm Waschhaus kann man Lagerfeuer machen – so lange nicht Waldbrandgefahrenstufe 4 oder 5 gelten (zu erfahren unter www.mlul.brandenburg.de/wgs/text – das ist die homepage des „Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg“. Dort auch Einzelheiten zur erlaubten Höhe des Feuers etc., www.mlul.brandenburg.de/info/holzfeuer ). Bitte einen Eimer Wasser an der Feuerstelle bereithalten.

Feuerholz: Im unteren Teil des Grundstücks liegt genug trockenes Holz herum, auch dickere Äste mit gutem Brennwert. Säge und Axt findet Ihr im Brennholzstall. Das Brennholz von dort besser nicht im Lagerfeuer verheizen, denn das wird in der kälteren Jaheszeit in den Öfen gebraucht.

Es gibt auch einen Grill (vierbeiniges Blechgestell mit blauem Deckel – befindet sich meistens im Keller).

 

Kompost

Kompostierbare Abfälle sammeln (große Edelstahl-Schüssel im Schrank unter der Spüle) und auf den Komposthaufen (schwarzer Plastikkasten mit Deckel) bringen. Der befindet sich am Zaun zum Nachbargrundstück, hinter den Eiben.

 

Müll

Das Müllsystem in der Küche hat zwei Behältnisse: Gelbe Tonne und Restmüll.

Wenn ein Eimer voll ist, bitte die Tüte rausnehmen, zuknoten. Für Papiermüll steht eine blaue Tonne bereit. Restmüll in die Schwarze Tonne, gelbe Säcke daneben legen. Ersatz-Mülltüten für das Müllsystem liegen unter der Spüle bereit. Glas-Container für Einweg-Glas stehen 50 Meter weiter an der Wendeschleife im Dorf.

 

Post

Links vor der Einfahrt befindet sich ein Postkasten, der zuverlässig Mo-Sa gegen 13 Uhr von der Postfrau geleert wird. Dieselbe bringt auch die Post, nimmt größere Sendungen entgegen, frankiert Pakete, deutet die Wolken, etc.

 

Rauchen

Die Wohnung ist eine Nichtraucher-Wohnung.